Über uns

Der Kaktus spielt seit über 20 Jahren Improtheater für Würzburg und den Rest Deutschlands. Viele unserer Spielerinnen und Spieler waren oder sind Teil des Würzburger Improtheaterfestivals, einem jährlichen Fixpunkt der Improszene. Neben klassischem Improtheater interessieren wir uns vor allem für die Entwicklung neuer Formate.

Unser Blick

Improtheater ist für uns ein Werkzeug, um Geschichten zu erzählen, Atmosphäre zu erzeugen und vor allem um mit dem Publikum das zu teilen, was Improvisationstheater einzigartig macht: die Spannung und Überraschung, die entsteht, wenn aus dem Nichts Geschichten aufkeimen und sich rasant und unvorhersehbar weiterentwickeln.

Wir decken in unserem Spiel die volle Bandbreite des Improvisationstheaters ab – in „klassischen“ Improshows folgen kurze Szenen aufeinander, während sich die Geschichten in anderen Formaten über den gesamten Theaterabend erstrecken können. Bei Shows wie Theatersport™, Maestro™ oder Superszene treten die Schauspieler*innen in einem Wettkampf gegeneinander an, sodass das Publikum mit seinen Favorit*innen mitfiebern kann. Die vom Kaktus selbst entwickelten Improformate sind weiter unten auf dieser Seite zu finden.

Wir haben eine starke Vision für improvisiertes Theater – wir wollen anrühren und bewegen und mit unserem Spiel wirklich ins Risiko gehen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese noch recht junge Kunstform weiterzuentwickeln und auszuloten und gemeinsam mit unserem Publikum zu entdecken, was alles möglich ist, wenn sich alle komplett ins Unbekannte begeben.

Dabei hoffen wir vor allem, Euch –  unser Publikum – zu unterhalten und zu inspirieren.

 

Im Business-Bereich ist der Kaktus mit gebuchten Shows, Moderationen und Firmentrainings tätig.

Ensemble

Ehrenkaktus:

 

Alex Fradera

Jürgen Henneberger

Dagmar Holländer

David Motsonashvili

Frank Müller

Luisa Winkler

Meike Winkler

Formate

 

What you see is what you get

Der Kaktus-Klassiker! In unterschiedlichsten Spieler-Kombinationen zeigen die Darsteller*innen des Kaktus drei völlig verschiedene Formate – zum Teil knackige Ideen ganz frisch aus dem Formatlabor bis hin zum feingeschliffenen durchkompositionierten Einakter. Nach dem Vorbild der CHIMPROV-Show von Rapid Fire Theatre aus Edmonton.

Theatersport™

Dunkelheit. Adrenalin. Erwartung.Gleißendes Licht. Ein tobendes Publikum. Bereit für das große Wagnis.
 Der Theatersport ist der spannendste Wettkampf der Impro-Szene. Zwei Gruppen treten gegeneinander an und eine wird als Sieger-Team hervorgehen. Der Kaktus stellt sich immer wieder gerne der Herausforderung!

International Affairs

Der Kaktus lädt sich regelmäßig tolle Gäste aus dem Ausland ein, mit denen er gemeinsam die Bühne stürmt. In den vergangenen Jahren waren dabei: John Agapiou (England), Daniel Orrantia (Kolumbien), Evan Schweitzer (USA), Antonio Vulpio (Italien), Lee White (Kanada) und viele mehr.

Christmas Stories

Solange es den Kaktus gibt, gibt es auch schon die traditionellen Christmas Stories. In einem Jahr reihen sich kurze Szenen und kleine Anekdoten aneinander, in einem anderen bekommt das Publikum ein abendfüllendes Familiendrama zu sehen. Eins bleibt jedoch immer gleich: Weihnachten steht im Mittelpunkt und wird ausgiebigst zelebriert!

Die Zeit, ein fremdes Land

Oktober 2117. Eine Familie ist auf unbeabsichtigte Weise aus unserer heutigen Zeit in die Zukunft gereist und findet Unterschlupf bei einer Gastfamilie. Kein Weg führt zurück in die Vergangenheit. Für die Besucher*innen birgt das Leben in der Zukunft ungeahnte Möglichkeiten, doch es bedeutet auch den Verlust ihres alten Lebens. Für die Gastgeber*innen bedeutet die Situation Verantwortung, Chance und Last zugleich. Wie fühlt es sich an, wenn dein Zuhause der Vergangenheit angehört und die Gegenwart ein fremdes Land ist?
Ein improvisiertes Science-Fiction-Stück über Heimat und Fremde, über vertraute und ungeahnte Sehnsüchte.

No Strings Attached

Es ist immer das Gleiche: wir sagen nicht, was wir meinen und wir meinen nicht, was wir sagen. Wir wollen uns nehmen, was uns zusteht und gleichzeitig niemanden vor den Kopf stoßen. Wir halten sie aufrecht, die Fassade. Bis sie zu bröckeln beginnt. No Strings Attached ist eine Show, in der die Figuren mit all ihren Verstrickungen im Mittelpunkt stehen. Es geht um Zuneigung, Abstoßung – und alles was dazwischen liegt.

Ein Leben in Schwarz-Weiß

Fotoalben erzählen das Leben von Familien. Augenblicke, Orte, Begebenheiten, Erinnerungen, all das wird im Album zu eingefrorenem Leben. Fotoalben die beim Trödler verkauft werden, haben etwas Melancholisches. Sie erzählen das Leben einer Familie, doch die Familie dazu ist verloren gegangen. Es gibt niemanden mehr, der sich interessiert. „Ein Leben in Schwarz-Weiß“ will die Familie hinter den Bildern rekonstruieren und ein letztes Mal auf der Bühne auferstehen lassen. Damit will der Kaktus dem Album die letzte Ehre erweisen und das Andenken an die vergessenen Menschen bewahren.

Science & Fiction

Wenn es darum geht, Wissen zu vermitteln, dann wird dieser Versuch oftmals zu einer trockenen Angelegenheit. Wissen – so urteilt zumindest der Wissenschaftler – ist die Summe sachlicher Fakten. Auf der anderen Seite gibt es aber das Wissen, das nicht in Daten definiert werden kann. Der Geruch des Elternhauses, das Gefühl im Bauch, wenn man Karaoke singen soll, die Erinnerungen vom ersten Besuch an der innerdeutschen Grenze. Obwohl wir diese zwei Arten von Wissen strikt voneinander trennen, baut doch unser Weltbild auf beiden auf. Mit „Science & Fiction“ wagt der Kaktus den Versuch, beide Gebiete zu verbinden, um am Ende etwas zu schaffen, was man neudeutsch auch als Edutainment beschreiben könnte.

Zwischen den Zeilen

Die ersten Liebesbriefe, die Genesungskarten ins Krankenhaus, die Briefe der besorgten Eltern während des Schulaustauschs, sie alle dokumentieren unser Leben meist treffender als jede Fotografie. Doch wenn wir die Briefe dann nach Jahren lesen, fühlen wir uns zugleich vertraut und fremd mit der Person, die wir einmal waren. Zwischen den Zeilen spielt mit diesem Widerspruch und lässt eine szenische Lesung wachsen. Mitgebrachte persönliche Briefe werden Teil einer improvisierten Geschichtencollage, sie lassen Personen und Beziehungen entstehen, fügen Schicksalsschläge zu, lassen hoffen, finden und verlieren. Die Briefe sind Start- und Wendepunkte für die Lebensgeschichten der Figuren, deren Leben sich am Ende zu einem Ganzen verwebt. Die Zuschauer*innen werden gebeten, lustige, tragische, liebevolle, hasserfüllte, wichtige und nebensächliche Briefe aus ihrem Schuhkarton mitzubringen. Die Anonymität wird gewahrt.

Kontakt

Der Kaktus – Improvisation & Theater
Eiseneckstraße 1
97082 Würzburg

Hauptspielstätte

Cairo (Jugendkulturhaus Würzburg)
Fred-Joseph-Platz 3
97082 Würzburg